„Normal“ ist vorbei

Es gibt kein zurück zu „normal“ nach der Corona-Krise. Es lässt sich nur hoffen, dass viele Menschen auf einen besseren Weg kommen, in eine für alle Beteiligten bessere Zukunft…

Unabhängig davon, wer vielleicht hinter all dem Virus steckt oder wer sich die Sachlage zu nutze macht: Fakt ist, dass Angst die Entscheidungen vieler und auch unserer Regierung lenkt. Und Angst ist ein sehr schlechter Ratgeber. Angst erzeugt typischerweise größere Probleme, wenn wir auf ihre Stimme hören. Sie kann keine Probleme lösen, weil sie letztendlich das Problem ist. Angst erzeugt Überreaktionen, Panikkäufe und Gewalt. Angst erzeugt Dinge, die niemand wirklich verstehen kann oder erleben möchte, wie z.B. Schulkinder, die in der Pause auf keinen markierten Kreuzen stehen müssen.

Normal ist also vorbei. Aber normal wollten viele ja schon lange nicht mehr. Jetzt gilt es, eine neue Zukunft zu finden, kollektiv und ganz persönlich. Wenn es Dir gelingt, einen guten Job in der Corona-Krise zu behalten: wunderbar! Aber viele Menschen werden ihren Arbeitsplatz oder auch Geschäft verlieren. Was dann? Viele Selbstständige werden nicht genauso wie bisher von ihren Tätigkeiten leben können. Es braucht eine genaue Betrachtung der eigenen Lage und eine Veränderung, die auf eine veränderte Bedürfnislage der Menschen eingeht, mit denen wir es zu tun haben.

Hier ein paar Fragen an Dich, wenn Du verändern möchtest oder musst, weil Du zusätzliches Einkommen benötigst:

  1. Wo kannst Du Deine Ausgaben senken?
  2. Welche Bedürfnisse kannst Du erkennen, die Menschen jetzt haben, die Du auf irgendeine Weise befriedigen könntest? (Essen liefern, Hund betreuen, Übergangsjobs)
  3. Was hast Du in Deinem Leben gelernt, was sich online vermitteln lässt? Eine Plattform für diese Online Dienste, ist z.B. Fiverr. Dort bieten viele Freelancer und Soloselbstständige ihre Dienstleistungen an.
  4. Was könntest Du lernen, was sich online vermitteln lässt?
  5. Wenn Du ein Geschäft hast: was wollen Menschen gerade wirklich kaufen? Wenn Du überlegst, dass Menschen viel mehr zuhause sind, könnten Dir ein paar Dinge einfallen.
  6. Wer hat ähnliche Probleme, wie Du? Mit wem kannst Du Dich zusammentun, um über gemeinsames Brainstorming auf noch mehr Ideen zu kommen? Lade andere Soloselbstständige oder Kleinunternehmer aus Deiner Branche zu einem gemeinsamen online Austausch ein.
  7. Suche nach Wegen, wie Du anderen noch hilfreicher sein kannst. Vielleicht auch erst einmal unentgeltlich.
  8. Und zum Abschluss: Lass den Kopf nicht hängen und bitte um Wunder! Lass Dich von Deiner Intuition führen und folge den Impulsen, die Du bekommst.