Coaching ist im Vormarsch

Warum Coaching? Weil immer mehr Menschen, Paare und Unternehmen Hilfestellung benötigen werden, die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Hier ein Einblick in die Ergebnisse des ZukunftsForum im Rahmen des 4. Internationalen Zukunftskongresses 2015:

Die Entwicklung des Coachings vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Zukunftstrends zu betrachten, war Ziel des von der CoachingWiese und dem metaforum organisierten ZukunftsForums in Abano (Italien). So stellte Susanne Schönborn, Veranstalterin und Gründerin der CoachingWiese im Impulsvortrag Fragen, wie: „Geht es zukünftig darum, Ereignisse, die wir heute noch als Krise bewerten, künftig mitzudenken und als Teil von Normalität im 21. Jahrhundert zu betrachten? Und welche Auswirkungen hat das auf das Coaching 2015?“

In sechs Impuls-Workshops entwickelten die internationalen Teilnehmer/innen zum Teil überraschende Thesen zur Zukunft des Coachings:

  • Coaching wird zunehmend populärer, aber auch populistischer. Coaching wird in den nächsten Jahren immer mehr auch von „Normalbürger“ nachgefragt werden. Themen des Alltags in einer immer komplexeren Welt werden zunehmend Gegenstand von Coachings. Die Themen Sinn und Sinnhaftigkeit treten künftig im Coaching mehr in den Vordergrund. Auch im Business-Kontext, wo in Zukunft ein Coach noch mehr als ethischer Halt gebraucht wird.
  • Im Zuge der voranschreitenden Globalisierung wird auch der Bedarf an interkulturellem Coaching steigen. Interkulturelles Coaching wird sich in den nächsten Jahren neudefinieren. Statt, wie heutzutage, zumeist von einer Kultur auf eine andere zu blicken, wird in spätestens 5 Jahren interkulturelles Coaching wirklich interkulturell sein. D.h. sich auf interkulturelle Methoden und Werte stützen. Damit wird interkulturelles Coaching auch einen Beitrag zur Friedenssicherung leisten.
  • Große Flexibilität wird in Zukunft von Coaches erwartet – vor allem in der Mediennutzung. Ab 2015 wird die sogenannte „Computergeneration“ die ersten Führungskräfte stellen und Coachees werden technisch sehr versiert sein. D.h. der Coach muss 2015 die Medien beherrschen, mit denen die künftigen Coachees aufgewachsen sind und die sie sich dann auch im Coaching wünschen werden.
  • Gleichzeitig werden, im Vergleich zu heute, Lebenskrisen und psychische Krankheiten zunehmen. Der Beratungsbedarf wird in Zukunft deutlich steigen. Bereits heute ist absehbar, dass ab 2015 das Krankenkassensystem nur noch eine Grundversorgung bieten wird. Darüberhinausgehende Leistungen müssen privat bezahlt werden. Das wird zu einer Annäherung von Therapeut/innen und Coaches führen und die Bereitschaft einen Coach selbst zu bezahlen wird zunehmen.

(Diese Zusammenfassung stammt von Stefanie Selke von www.coachingwiese.de).